Lehenswesen

Mittelalterliche Herrscher verleihen Rechte, Felder, Wiesen, landwirtschaftliche Gebäude samt dazugehörigen Menschen an ihre Gefolgsleute, die sogenannten Vasallen. Diese leisten im Gegenzug einen Treueid, Kriegsdienst und unterschiedliche Verwaltungsaufgaben. Hintergrund ist die Tatsache, dass die früh- und zum Teil die hochmittelalterliche Wirtschaft im Vergleich zum Römischen Reich kaum Geld kennt (“Naturalwirtschaft”). So muss man Dienstleistungen mit dem entlohnen, was man hat: eben mit Land, Leuten, usw., siehe oben.  Der für die antiken Staaten typische, mit Geld entlohnte Beamte verschwindet zunächst.

Vasallen können vom Lehensherrn verliehene Lehen weiterverleihen. So entsteht eine sogenannte “Lehenspyramide”.


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