Paternalismus

(lat. paternalis „väterlich“ bzw. pater: „Vater“) Es handelt sich um eine Denkweise von Regierungen gegenüber ihren Untergebenen oder Wählern bzw. von gesellschaftlich einflussreichen Personen gegenüber Schwächeren, die auf eine Art Vormundschaft hinausläuft. Der Gedankengang lautet: Der mächtigere Teil in der Beziehung könne aufgrund seiner größeren Lebenserfahrung, seines umfangreicheren Wissens, seiner Ausbildung, seiner gesellschaftlichen Stellung, seines Vermögens  oder seiner Amtsbefugnisse besser ermessen und entscheiden, was für den Untergebenen bzw. Schwächeren gut ist, als dieser selbst. Aus dieser Denkweise heraus kommt es aber oft zu Hilfe der Stärkeren für die Schwächeren.


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