Industriegesellschaft

Die Industriegesellschaft löst im 18./19. Jh. die Agrargesellschaft in Europa, Nordamerika und Japan ab und greift im 20. und 21. Jh. auf weitere Teile der Welt aus. Sie ist gekennzeichnet durch industrielle Massenproduktion mit Antriebsmaschinen, starke Arbeitsteilung, technischen Fortschritt, hohen Kapitaleinsatz und neue, dominierende soziale Klassen, nämlich die Klassen der Industriearbeiter und des industriellen Bürgertums. Die anfangs entstehende Soziale Frage wird durch den Sozialstaat zunehmend gelöst, erfahrungsgemäß hauptsächlich marktwirtschaftlich.

Organisiert wurde und wird die Industriegesellschaft entweder marktwirtschaftlich- kapitalistisch, was erfahrungsgemäß zu Massenwohlstand führt, oder revolutionär- sozialistisch mit Zentralverwaltungswirtschaft oder durch sozialistischen Staatseingriff  (Staatsintervention) bis zu einem Grad, der durch Einschränkung der unternehmerischen Freiheit einer faktischen Enteignung gleichkommt, obwohl diese formal nicht vollzogen wird. Dies geschieht heute im Rahmen des Ökosozialismus. Beide sozialistische Formen haben sich als schädlich für Wirtschaft und Wohlstand erwiesen.
 

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