Magisches Viereck

Unter dem Magischen Viereck versteht man vier wirtschaftspolitische Ziele, die gleichzeitig nicht zu erreichen sind (daher magisch):

  1. Vollbeschäftigung
     
  2. Wirtschaftswachstum
     
  3. Preisstabilität (keine Inflation)
     
  4. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
     

Da Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung nur bei hoher Nachfrage zu haben sind, hohe Nachfrage aber steigende Preise und damit Inflation bedeuten, sind diese Ziele nicht miteinander vereinbar. Die staatliche Wirtschaftspolitik reagiert darauf so, dass sie bei hoher Inflation diese zu dämpfen versucht, also einer Überhitzung (Boom) der in Wirtschaftszyklen verlaufenden Konjunktur entgegenzuwirken versucht. Bei niedrigem Wachstum (Krise) dagegen versucht sie die Nachfrage zu erhöhen und dadurch das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. 

In beiden Fällen handelt sie den Konjunkturzyklen antizyklisch entgegen, und zwar mit den Instrumenten der Konjunkturpolitik.

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