Marxistisches Staatsverständnis

Der Marxismus sieht den Staat als Instrument einer herrschenden Klasse zur Ausbeutung und Unterdrückung der anderen Klassen. Das gilt nicht nur für die Staaten des 19. Jahrhunderts, sondern auch für die Parlamentarische Demokratie des 20. Jahrhunderts. Diese wird trotz des allgemeinen Wahlrechts von den Marxisten als eine Form der Herrschaft der Bourgeoisie (Bürgertum) gewertet, da der “Kapitalismus” erhalten bleibe. Die kommunistische Staatsform Diktatur des Proletariats wird als Unterdrückungsinstrument verstanden, aber auf Zeit (“Absterben des Staates”).

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