Kreuzgang
Der meist rechteckige Kreuzgang verbindet verschiedene Teile des Klosters wie Kirche, Refektorium, Kapitelsaal, Dormitorium, usw. miteinander. In seiner Mitte befindet sich ein Garten, an der Seite verläuft ein überdachter Säulengang, der vor Sonne und Regen schützt. Auch ein Brunnenhaus kann angeschlossen sein, wo man sich z.B. die Hände waschen konnte. Oft dient der Kreuzgang auch der Meditation oder als Begräbnisstätte für Geistliche. Der Kreuzgang hat sich aus dem griechischen und später römischen Peristyl entwickelt, also dem integrierten Garten des griechischen und später römischen vornehmen Hauses.
