Triumphbogen
Triumphbögen werden in der römischen Kaiserzeit nach siegreichen Feldzügen zu Ehren des Kaisers errichtet, hier des Kaisers Titus. Er wird in Stein erst nach dem Triumphzug nachträglich erbaut, um an den Kaiser zu erinnern.
Der Triumphzug sieht so aus: Der Kaiser zieht an der Spitze seiner Truppen im Triumphzug über das Forum Romanum auf das Kapitol, wo die Tempel der Götterdreiheit Jupiter, Juno und Minerva stehen, um vor dem Jupitertempel zu opfern. Im Zug werden Beutestücke und Gefangene mitgeführt.
In den Provinzen kommen Triumphbögen auch als Ehrenbögen vor, ohne dass der Kaiser dort einen Triumph gefeiert hätte. Der Titusbogen (Bild: DEidG) repräsentiert den Bautypus mit einem Durchgang, der Bogen des Septimius Severus (Bild: DEidG) denjenigen mit drei Bögen. Den oberen Abschluss bildet ein quaderförmiger Aufsatz („Attika“) mit Inschrift.
