Impressionismus (Literatur)
Kennzeichnend für den literarischen Impressionismus ist die Konzentration auf subjektive Wahrnehmungen, flüchtige Stimmungen und wechselnde Augenblickseindrücke. Die Außenwelt erscheint nicht als objektiv beschriebene Realität, sondern so, wie sie vom einzelnen Menschen wahrgenommen und erlebt wird. Im Mittelpunkt stehen häufig momentane Empfindungen und Bewusstseinsvorgänge. Zu den verwendeten Erzähltechniken gehört der innere Monolog, der Gedanken und Wahrnehmungen einer Figur unmittelbar wiedergibt. Ein gutes Beispiel ist Arthur Schnitzlers Novelle Leutnant Gustl (1900).
