Sonett
Das Sonett besteht aus 14 Versen. In seiner klassischen, auf das italienische Sonett zurückgehenden Form gliedert es sich in zwei vierzeilige Quartette und zwei dreizeilige Terzette. Die Quartette weisen häufig das Reimschema abba abba auf; die Reimordnung der Terzette kann variieren. In der deutschen Dichtung ist der fünfhebige Jambus ein häufig verwendetes Versmaß.
Die Gliederung in Quartette und Terzette wird häufig für einen gedanklichen Gegensatz oder eine Entwicklung genutzt. Sonette sind eine charakteristische Gattung für das Barock.
Als Beispiel kann Andreas Gryphius’ „Es ist alles eitel“ (1637) dienen. Im Projekt Gutenberg vorhanden.
